Friday, 16 August 2013
Tuesday, 18 June 2013
The ABC of Drug Resistance - Vorlesung an der Uni Wien
Im Mai besuchte ich die Vorlesung "The ABC of Dug Resistance", die zu einer Vorlesungsreihe im molekulkarbiologischem Bereich, die hauptächlich Biologie- und Medizinstudenten besuchten, zählt.
Kurze Zusammenfassung des Inhaltes:
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Formen von Medikamentenresistenz:
Zu allererst ist zu sage, dass Vorgang äußerst natürlichen Ursprungs ist, da Giftstoffe aus dem Körper entfernt werden müssen.
ABC- Transporter (ATP-binding cassette transporter):
Transmembrane Proteine, die u.A. mit Hife von ATP Hydrolysis Substanzen über Membranen, die sich inner- oder außrhalb der Zelle befinden, transportieren. Somit sind sie natürlich an Medikamentenresistenz betiligt.
Mechanismus:
Wie kann man Medikamentenresistenz verhindern?
Kurze Zusammenfassung des Inhaltes:
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Formen von Medikamentenresistenz:
- Intitial (IDR)
- Aquired (ADR)
- Multidrug (MDR)
Zu allererst ist zu sage, dass Vorgang äußerst natürlichen Ursprungs ist, da Giftstoffe aus dem Körper entfernt werden müssen.
- Die Zelle nimmt weniger Stoffe auf oder "tötet" sie
- Zielgen-Mutation (blokiert die Funktion eines spezifischen Proteins, wo die Substanz gebunden werden sollte)
- Aktiverer Efflux (das Hinauspumpen der Stoffe ist erhöht)
ABC- Transporter (ATP-binding cassette transporter):
Transmembrane Proteine, die u.A. mit Hife von ATP Hydrolysis Substanzen über Membranen, die sich inner- oder außrhalb der Zelle befinden, transportieren. Somit sind sie natürlich an Medikamentenresistenz betiligt.
| Tranport Mechanismus (http://en.wikipedia.org/wiki/File:Abc_importer.jpg) |
- Flipping
- Pumping
- Pore
- ATP cycle
Wie kann man Medikamentenresistenz verhindern?
- Überkonsum vermeiden
- ABC Gen Induktion blockieren
- ABC Systm unterdrücken
- Medikamente verwenden, die keinen Efflux hervorrufen
- Kombinationstherapien
Thursday, 13 June 2013
Turmfalke und Stieglitz (im Neuiedlersee Nationalpark)
Letzes Wochenende hatte ich die Chance drei sehr unterschiedliche Vogelarten im Nationalpark Neusiedlersee (Höhe: Hölle) zu beobachten.
Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist einer der häufigsten Greifvögel in Mitteleuropa. Ich konnte ihn zuerst beim Rüttelflug und danach im Sturzflug beobachten. Der Rüttelflug dient der Beutesuche und kennzeichnet sich durch ein Stehenbleiben in der Luft, wobei der Flügelschlag schnell ist und der Schwanz beit gefächert. Offensichtlich konnte er ein Beutetier (am wahrscheinlichsten eine Maus) erspähnen und ging infolge dessen zum Sturzflug über. Der Vogel flieg weiter und landete auf einem nahegelegenem Baum, wobei ich ihn dort fotographieren konnte. Zudem bezweifle ich eher, dass der Turmfalke bei der Jagd erfolgreich war, da ich kein Beutetier in seinem Besitz sehen konnte.
Weiters, beobachtete ich einen Stieglitz.
Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist einer der häufigsten Greifvögel in Mitteleuropa. Ich konnte ihn zuerst beim Rüttelflug und danach im Sturzflug beobachten. Der Rüttelflug dient der Beutesuche und kennzeichnet sich durch ein Stehenbleiben in der Luft, wobei der Flügelschlag schnell ist und der Schwanz beit gefächert. Offensichtlich konnte er ein Beutetier (am wahrscheinlichsten eine Maus) erspähnen und ging infolge dessen zum Sturzflug über. Der Vogel flieg weiter und landete auf einem nahegelegenem Baum, wobei ich ihn dort fotographieren konnte. Zudem bezweifle ich eher, dass der Turmfalke bei der Jagd erfolgreich war, da ich kein Beutetier in seinem Besitz sehen konnte.
| Bei diesem Exemplar handelt es sich um ein Männchen, da der Kopf sowie die Schwanzfedern grau sind. Bei Weibchen ist der Kopf braun und ihr Gefieder weist mehr Flecken auf. |
Weiters, beobachtete ich einen Stieglitz.
Saturday, 1 June 2013
Eric Weinstein - Geometric Unity
Ein Physiker soll eine mathematische Gleichung formuliert haben, die eine komplette Beschreibung des Universums liefert und alle Naturkräfte miteinander vereint - die Theorie von Allem.
Die Kritik ist kontrovers. Marcus du Sautoy, Mathematiker und Autor des Zeitungsartikels in "theguardian" (http://www.guardian.co.uk/science/2013/may/23/eric-weinstein-answer-physics-problems) preist seine Arbeit und wirkt zuversichtlich. Besonders die Natürlichkeit der Gleichungen, die nicht durch Konstanten bzw. Einheiten verändert werden muss um den Beobachtungen zu entsprechen, wirkt attraktiv. Weinsteins Symmetrie sagt auch einen 3/2 Spin (gegenüber den 1/2 Spin des Standard Models) der Partikel vorher. Dies bezieht sich auf die verschiedenen "Generationen" eines Elektrons, wobei die erste und zweite Generation gleich aussehen aber die zweite schwerer ist als die erste. Das Problem ist nur, dass man Weinsteins Partikel doch eigentlich schon gesichtet haben müsste, schließlich führt man Experimente am CERN durch die die Bedingungen dafür bieten. Diese Ansicht vertritt unter Anderem auch Joseph Conlon (http://www.newscientist.com/article/dn23632-how-to-test-weinsteins-provocative-theory-of-everything.html). Conlon bringt sogar noch einen weiteren Kritikpunkt hervor:
"Perhaps more fundamental yet, it should be possible to perform a calculation called anomaly cancellation on Weinstein's equations."
Dies würde prüfen ob eine Liste von Partikel eine Erweiterung des Standard Models sind.
Zudem versuchte Weinstein die kosmologische Konstante zu erklären, welche ein großes Rätsel in der Physik darstellt. Sie soll ironischerweise nicht konstant sein, sondern von der Krümmung des Universums abhängen. Da wir uns in einem relativ flachen Bereich befinden, ist die Konstante verhältnismäßig klein.
Ob sich "Geometric Unity" als richtig herausstellt ist natürlich jetzt noch nicht zu sagen, doch wird Weinsteins Theorie definitiv Debatier- und Forschungsthema der renommiertesten Physiker sein.
Thursday, 16 May 2013
Blässhühner
Blässhühner sind weltweit verbreitete Wasservögel aus der Familie der Rallen. Charakteristisch sind die weiß hervorstechenden Schilder.
Bei meinem letzten Besuch des Neusiedler Nationalparks (Illmitzer Gegend) konnte ich besonders das typische Kopfnicken eines Blässhuhns beobachten.
Bei meinem letzten Besuch des Neusiedler Nationalparks (Illmitzer Gegend) konnte ich besonders das typische Kopfnicken eines Blässhuhns beobachten.
The Scientist - Probing the Genetics of Intelligence
http://www.the-scientist.com/?articles.view/articleNo/35560/title/Probing-the-Genetics-of-Intelligence/
Der kürzlich erschienene Artikel im Fachmagazin "The Scientist" berichtet von einem Forscherteam, mit dem Bestreben den Zusammenhang zwischen Intelligenz und genetischen Variationen zu finden. Sie versuchen herauszufinden, ob es gewisse Merkmale im Genom gibt, die speziell bei überdurchschnittlich intelligenten Menschen auftreten.
Auf so eine gewagte Aussage gibt es natürlich viel Kritik. Genetiker argumentieren, dass die Quantität der Probe viel zu minimal wäre und Intelligenz ohnehin viel zu komplex um irgendwelche aussagekräftigen Ergebnisse zu erzielen. Mehr Probematerial könnte natürlich aussagekräftiger sein, allerdings ist dies im Moment noch zu kostspielig.
Persönlich sehe ich diese These als weit zu gewagt an. Intelligenz an sich ist ohnehin schon äußerst kompliziert, denn die einzelnen Faktoren, die einwirken und ihr Zusammenhang sind schwer zu analysieren und zu beschreiben. Vermutlich gibt es eine gewisse genetische Variation, die Intelligenz hervorbringen kann. Dass Problem ist nur, dass Intelligenz unglaublich vielschichtig ist. Zunächst ist zu sagen, dass es viele unterschiedliche Arten von Intelligenz gibt, wobei dies jetzt nicht der Kernpunkt ist. Wichtiger ist schließlich das Zusammenspiel zwischen Genom und Phän, doch wie sich das genau auswirken mag ist mir nicht bekannt. Zudem kann ich mir vorstellen, dass eine bestimmte Variation nicht in diesem Maß auf Intelligenz einwirken kann. Dem komplexen Zusammenspiel aller Sequenzen sollte vielleicht mehr Beachtung geschenkt werden. Die eine Variation, die theoretisch auf Intelligenz hinweisen könnte, könnte doch durch andere spezifische genetische Merkmale relativiert werden.
Grundsätzlich denke ich, dass vielleicht solche spezifischen Variationen gäben könnte, sie allerdings nur bis zu einem gewissen Grad Einfluss auf Intelligenz haben kann, denn diese setzt sich aus sehr vielen Faktoren zusammen.
Der kürzlich erschienene Artikel im Fachmagazin "The Scientist" berichtet von einem Forscherteam, mit dem Bestreben den Zusammenhang zwischen Intelligenz und genetischen Variationen zu finden. Sie versuchen herauszufinden, ob es gewisse Merkmale im Genom gibt, die speziell bei überdurchschnittlich intelligenten Menschen auftreten.
Auf so eine gewagte Aussage gibt es natürlich viel Kritik. Genetiker argumentieren, dass die Quantität der Probe viel zu minimal wäre und Intelligenz ohnehin viel zu komplex um irgendwelche aussagekräftigen Ergebnisse zu erzielen. Mehr Probematerial könnte natürlich aussagekräftiger sein, allerdings ist dies im Moment noch zu kostspielig.
Persönlich sehe ich diese These als weit zu gewagt an. Intelligenz an sich ist ohnehin schon äußerst kompliziert, denn die einzelnen Faktoren, die einwirken und ihr Zusammenhang sind schwer zu analysieren und zu beschreiben. Vermutlich gibt es eine gewisse genetische Variation, die Intelligenz hervorbringen kann. Dass Problem ist nur, dass Intelligenz unglaublich vielschichtig ist. Zunächst ist zu sagen, dass es viele unterschiedliche Arten von Intelligenz gibt, wobei dies jetzt nicht der Kernpunkt ist. Wichtiger ist schließlich das Zusammenspiel zwischen Genom und Phän, doch wie sich das genau auswirken mag ist mir nicht bekannt. Zudem kann ich mir vorstellen, dass eine bestimmte Variation nicht in diesem Maß auf Intelligenz einwirken kann. Dem komplexen Zusammenspiel aller Sequenzen sollte vielleicht mehr Beachtung geschenkt werden. Die eine Variation, die theoretisch auf Intelligenz hinweisen könnte, könnte doch durch andere spezifische genetische Merkmale relativiert werden.
Grundsätzlich denke ich, dass vielleicht solche spezifischen Variationen gäben könnte, sie allerdings nur bis zu einem gewissen Grad Einfluss auf Intelligenz haben kann, denn diese setzt sich aus sehr vielen Faktoren zusammen.
Monday, 15 April 2013
Nationalpark Neusiedlersee, Seewinkel
Um die Tatsache zu nützen, dass wir uns momentan in der Brutzeit befinden, begab ich mich unlängst in den Nationalpark Neusiedlersee ( http://www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at/nationalpark.html) um Vögel (und andere einheimische Lebewesen) zu beobachten. Der Nationalpark liegt am Neusiedlersee, einem Steppensee, auf dem österreichischem Staatsgebiet (ein Teil des Sees ist ungarisch) im Burgenland und wurde 1993 gegründet. Biologisch gesehen ist der Neusiedlersee ein Grenzraum, der von Merkmalen verschiedener Landschaftsräume geprägt wird. Alpine, pannonische, asiatische, mediterrane und nordische Einflüsse lassen sich verzeichen. Daraus resultiernd ist die Artenvielfalt enorm hoch. Man findet zahlreiche Vertreter der Amphibien, Fische, Insekten, Wirbellosen, Repilien, Säugetieren sowie Vögeln, wobei das Hauptaugenmerk besonders bei den rund 340 verschiedenen Vogelarten liegt (vollständige Artenliste der Vögel:http://www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at/tl_files/images/downloads/Artenliste_2012_07_150dpi.pdf). Grundsätzlich können die Zugvögel des Nationalparks in drei große Gruppen eingeteilt werden: 1) Zugvögel: brüten im Sommer hier, verlassen aber äußerst regelmäßig, alljährlich für eine gewisse Zeit ihr Brutgebiet und fliegen in andere Länder mit optimalerem Klima (Sommervögel). 2) Durchzugsvögel: brüten nicht im Seewinkel, sondern nützen mehrere Rastgebiete um Energiereserven aufzubauen, im Zuge ihrer Wanderung (Frühling und Herbst). 3) Wintergäste: dazu zählen solche Arten, die hier nicht brüten, sondern nur überwintern oder am Neusiedler See ihr Vorwinterquartier haben. Hier das Bildmaterial meines Besuches:
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